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Carolin Wosnitza

geborene Ebert

Carolin Wosnitza, Quelle: Die Stimme / RTL II

Geburtsdatum: 2. Mai 1987

Todesdatum: 20 Januar 2011 (Hamburg)

Todesursache: Herzstillstand bei Brust-OP

Pseudonym: Sexy Cora

Leben

Carolin wurde 1987 geboren. Nach der Trennung ihrer Eltern im Jahr 1989, wuchs sie mit ihrer Mutter bei ihren Großeltern in einem kleinen Dorf zwischen Schwerin und Lübeck auf. Später zog sie zu ihrem Stiefvater und ihren beiden Stiefgeschwistern, nach Streitereien zog sie jedoch wieder zurück zu den Großeltern.

Mit 13 litt sie, nach eigenen Angaben, unter Bulimie.

Mit 15 ließ sie sich tätowieren, ging gerne feiern und trug nach einer langen Disco-Nacht schließlich den Titel „Miss Arschgeweih“ nach Hause.

Nach der Schule wollte sie Krankenschwester werden und begann eine Lehre. Diese muss sie nach kurzer Zeit wegen einer Fehlstellung der Hüfte abbrechen.

In einer Disco lernte sie Tim Wosnitza kennen. Die beiden zogen von Schwerin nach Hamburg und Carolin ging “wegen einem finanziellen Engpass” am Hammer Deich und der Herbertstraße anschaffen. Sie machte freizügige Fotos. Die beiden drehten Pornos, zunächst auch mit Tim vor der Kamera. Später wurde er Kameramann und ihr “Manager”, sie zum Pornostar “Sexy Cora”. Alle drei Tage erschien ein neuer Film, die Videos wurden immer extremer, ob Open-Air-Gang-Bang oder Massen-Blow-Job-Rekord (nach dem 75ten von 200 erlitt sie einen Kreislaufzusammenbruch). Bei Interviews kam Carolin neben ihrem “Manager” kaum zu Wort. Anfang 2010, kurz nach der Hochzeit von Carolin und Tim, zog “Sexy Cora” ins Big Brother Haus, ihr Berühmtheitsgrad stieg an.

Im Haus schnitt Carolin sich die künstlichen Haarverlängerungen ab, sinnierte über ihr Pornoleben: “Was kann ich denn, außer die Beine breit zu machen?” Sie weint: “Noch nie gab es Menschen um mich herum, die mich nicht nur als Objekt zum Geldverdienen gesehen haben. Das ist hier zum ersten Mal anders.”

Tim reiste nach dieser Aussage sofort nach Köln, holte seine Frau unter Androhung einer Klage wegen Freiheitsberaubung und Nötigung aus dem Container, in den sie nach einer “Aussprache” wieder zurück zog. Als sie nach 43 Tagen auszog, verdiente sie durch den neuen Bekanntheitsgrad rund 15.000 Euro im Monat. Carolin tingelte durch die Discos, hetzte von einem Auftritt zum nächsten. Tim Wosnitza fuhr ab jetzt Ferrari, Carolin bestellte sich einen Bentley.

Carolin spielte im März 2011 im Kinofilm “Gegengerade”, der im Fan-Umfeld des FC St. Pauli spielt eine Nebenrolle, im August desselben Jahres sich selbst in einem Krimi im ZDF mit dem Titel “Der Tote an der Elbe”. Vier Mal ließ sich Carolin die Brüste vergrößern. Diese sollten für noch mehr Umsatz sorgen. Tim Wosnitza erklärte er habe ihr stets von den Operationen abgeraten.

Am 11. Januar 2011 unterzog sich Carolin einer weiteren, ihrer fünften, Brust-Operation (F auf Doppel-G). Dabei kam es zu folgenschweren Komplikationen.

Zwei Stunden bevor Carolin von den Ärzten für tot erklärt wurde, telefonierte ihr Ehemann Tim Wosnitza mit dem St. Pauli Museum. Das Museum sollte seiner Meinung nach ein Denkmal für “Sexy Cora” errichten. Museumschef Günter Zint sagte dazu: “Der Vorstand hat das einstimmig abgelehnt, da es keinen Bezug zu St. Pauli gibt.” Über den Zeitpunkt der Anfrage zeigte man sich befremdet.

Carolin starb am 20. Januar 2011 nach 9 Tagen auf der Intensivstation im Alter von 23 Jahren.

Nach dem Tod

Wosnitza verkaufte private Gegenstände auf Ebay, veröffentlichte Pornovideos von ihr auf einer Live-Cam-Seite. Er rechtfertigte dies, ebenso die Ankündigung eines “Sexy Cora”-Kalenders für das Jahr 2013, mit der “Aufrechterhaltung des Lebenswerks” seiner Frau. Bereits kurz nach Carolins Tod begab sich Tim Wosnitza auf die Suche nach einem anderen “Porno-Sternchen” (“Pretty Nina”), das er groß rausbringen könne.

Carolins Schwester Anne-Marie erhob auf Facebook schwere Vorwürfe, dass es Tim nur ums Erbe ginge und die Ehe kurz vor dem Aus stand. Auch die Porno-Filme habe Carolin wohl nur gedreht, um ihrem Mann einen Gefallen zu tun: „Sie hat das alles nur gemacht, weil sie dich geliebt hat und dir was bieten wollte. Sie wollte nicht uninteressant für dich werden.“

ProSieben Schweiz sendete noch 9 Monate nach Carolins Tod einen TV-Spot für ein Telefonsex- und Livecam-Portal, das mit ihr beworben wurde.

Carolins Twitteraccount ist nach wie vor “aktiv”.

Auch um das Grab, ein großer weißer Engel, der von zwei Schwarz-Weiß-Bildern von ihr umrandet wird, gab es Ärger: Die Friedhofsverwaltung drohte mit dem Abriss, sollten die Fotos, die mit Lasern auf schwarze Marmorplatten graviert wurden, nicht entfernt werden. Begründung.: Das Grab solle sich an die angrenzenden Gräber anpassen.

Die Anästhesistin Marion F. wurde zu einer Strafe von 14 Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Versicherung weigerte sich die Krankenhauskosten zu übernehmen. Diese wurden ihrem Ehemann in Rechnung gestellt.

Quellen

pornography/deadpornactors/carolinwosnitza.txt · Last modified: 2015/08/31 12:36 (external edit)