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Spalding Rockwell Gray

Spalding Gray, Quelle: IFC Center

Geburtsdatum: 5. Juni 1941 (Providence, Rhode Island, USA)

Todesdatum: 10. Januar 2004 (vermutlich) (New York, USA)

Todesursache: Selbstmord

Leben

Spalding Grays Mutter war Mitglied der Christian Science (Christliche Wissenschaft) einer Sekte. Sie war bipolar und beging im Alter von 52 Jahren Selbstmord als Spalding 26 Jahre alt war. Danach zog es Spalding nach New York.

Spalding war besonders bekannt für die Darstellung von Monologen, die immer von seiner Lebensgeschichte handelten und von ihm in einer charakteristischen Mixtur aus Humor, Wahnsinn und übersteigertem Selbstbewusstsein dargestellt wurden.

Nach einigen kleineren Kinorollen, darunter auch in Pornofilmen, erlangte Gray erstmals nationale Berühmtheit mit seinem Film Swimming to Cambodia, einer Filmversion seiner Monologe, die auf Erfahrungen während der Dreharbeiten 1984 zu The Killing Fields in Südostasien basierten.

Einige Aufmerksamkeit von Kritikern der Postmoderne erhielt er bezüglich der Problematik, inwieweit sich sein Leben hinter der Bühne mit seiner Existenz auf der Bühne überlappte.

Spalding Gray litt sein ganzes Leben lang an Depressionen. Eine bipolare Störung wurde diagnostiziert. Jegliche Versuche der Medikation scheiterten.

Nach einem schweren Autounfall im Jahr 2001 hatte er zweimal versucht sich das Leben zu nehmen. Auch im Jahr vor seinem Tod gab es mehrere Selbstmordversuche, allein seit September 2003 davon drei offiziell dokumentierte. Seine Todessehnsucht verarbeitete er in vielen seiner bekannt gewordenen Monologe.

Spalding, Vater von 3 Kindern, wurde seit dem 10. Januar 2004 vermisst und zwei Monate später, am 8. März 2004, aus dem East River geborgen.

Quellen:

pornography/deadpornactors/spaldinggray.txt · Last modified: 2015/08/31 12:37 (external edit)