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Volker E.: "Der_Fernfahrer_von_Hof"

Prostituiertenmörder Volker Eckert

  • 7. Mai 1974: eine 14-jährige Mitschülerin in Plauen (DDR); gestanden
  • 25. Juni 2001: eine kenianische Prostituierte nahe Chermignac bei Bordeaux (Frankreich); gestanden
  • 9. Oktober 2001: eine 24-jährige Prostituierte in Macanet de la Selva (Spanien); gestanden
  • August 2002: eine 23-jährige Prostituierte aus Sierra Leone in Troyes (Frankreich); nicht gestanden
  • ca. 5. September 2004: ein 25-jährige ghanaische Prostituierte in Rezzato (Italien); nicht gestanden
  • ca. 1. März 2005: eine russische Prostituierte in Sant Sadurní d'Osormort (Spanien); gestanden
  • ca. 2. Oktober 2006: eine 28-jährige polnische Prostituierte bei Reims (Frankreich); gestanden
  • 2. November 2006: eine 20-jährige bulgarische Prostituierte in Hostalric (Spanien); gestanden
  • Laut Polizei vermutlich vier weitere Frauen, drei von ihnen in Tschechien und eine in Frankreich.

Er ging immer nach demselben Muster vor: Er forderte Prostituierte auf, in seinen Lkw zu steigen, erwürgte sie und verging sich an den Leichen. Der 48-jährige Volker E., auch “Fernfahrer von Hof” genannt, soll mindestens dreizehn Frauen getötet haben

E. hatte sich im Juli 2007 in der Untersuchungshaft erhängt. Er selbst hatte sechs Morde gestanden. Wie die Polizei ermittelte, konnte der 48-Jährige in drei weiteren Fällen in der ehemaligen DDR, in Italien und in Frankreich “eindeutig” als Täter ermittelt werden. In vier weiteren Fällen - drei davon in Tschechien, einer in Frankreich - deute alles auf seine Täterschaft hin. Dabei handelt es sich um einen Mord in Plauen im April 1987 an einer 18-Jährigen, die E. erwürgt haben soll. Dazu komme ein Mord im italienischen Rezzato an einer ghanaischen Prostituierten im Jahr 2004 sowie ein Mord im französischen Troyes an einer Prostituierten aus Sierra Leone im Jahr 2002.

In den anderen vier Fällen deuteten die ermittelten Indizien laut Gröschel klar auf E. hin. Für eine Verurteilung wäre hier aber nach Einschätzung der Polizei eine zusätzliche Beweiserhebung während eines Prozesses nötig gewesen.

In den letzten Fällen vor seiner Festnahme habe sich E. in seinen Handlungen gesteigert. Er habe den Frauen auch ein Seil um den Hals gelegt, außerdem habe er seine Opfer fotografiert und sich als “Trophäe” einen Haarbüschel abgeschnitten. Zudem habe er sich Notizen zu den Taten gemacht. Bei fünf der sechs von E. gestandenen Morde sei seine Täterschaft per DNA-Test nachgewiesen worden.

Wie Gröschel sagte, werden E. noch etliche weitere Taten zugeschrieben. So sei er nach Einschätzung der Ermittler dringend für 37 versuchte Tötungs- und Körperverletzungsdelikte in der DDR tatverdächtig. Wegen der unvollständigen Aktenlage sei hier aber keine weitere Aufklärung möglich gewesen.Der aus Sachsen stammende Lkw-Fahrer hatte in der DDR im Gefängnis gesessen, weil er Frauen überfiel und bis zur Bewusstlosigkeit würgte. Nach seiner Haftentlassung nach der Wende zog E. dann in den Westen. Nach Angaben des Polizeisprechers blieb in den Ermittlungen der Zeitraum von 1994 bis 1999 im Dunkeln. Anders als in den anderen Jahren sei es nicht gelungen herauszufinden, was E. in dieser Zeit gemacht habe. Es sei nicht auszuschließen, dass er in dieser Zeit noch weitere Taten verübt habe.

E. war im November 2006 in Köln festgenommen worden. Eine Überwachungskamera hatte in Spanien zufällig gefilmt, wie er sein letztes Opfer in den Straßengraben geworfen hatte. Das Leben nahm er sich, kurz bevor die Staatsanwaltschaft Anklage erheben wollte.

<u>Quellen:</u>

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fernfahrer-von-hof-prostituierten-moerder-soll-13-frauen-getoetet-haben-a-523384.html

http://www.stern.de/panorama/verbrechen-mutmasslicher-serienmoerder-gefasst-568984.html

prostituiertenmoerder/volker_e.txt · Last modified: 2015/03/13 18:06 (external edit)