Brigitte Dietrich

54 Jahre, Deutsche; auch als Immobilienmaklerin tätig (auch: „Stella Schumann“)

1. Oktober 2007, Berliner Straße 1d, Braunschweig (Ringcenter)

Brigitte Dietrich wurde von ihrer Tochter tot in der zur beruflich genutzten Terminwohnung aufgefunden. Nach einem Polizeisprecher starb sie „nach Schlägen auf den Kopf“ mit einem schweren, gläsernen Aschenbecher.

Der 35-jährige Täter konnte bereits nach knapp drei Wochen gefunden werden. Bilder, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden von ihm als letzten Freier, brachten die Polizei auf die Spur.

Quelle: Polizei, gefunden bei Altkreis Nachrichten

Er war längere Zeit ohne festen Wohnsitz und hatte dem Opfer einen größeren Geldbetrag (25.000 Euro) entwendet. Mit einer größeren Summe wurde er in einer Spielhalle aufgegriffen.

Die Telefonnummer des Täters Gregor S. fand sich in den Kontaktadressen von Brigitte Dietrich wieder, es handelte sich also nicht um eine erste Begegnung.

Vor Gericht schilderte er die Tat so:

Er sei bei ihr gewesen, allerdings nicht als Freier, sondern habe sie massiert und ein paar Euro dafür bekommen. Sie habe ihn als Versager beschimpft und deshalb habe er sich so aufgeregt, nach dem Aschenbecher gegriffen und zugeschlagen. „Ich habe sie getötet, aber es war kein Mord“. Den Umschlag mit dem Geld habe er nur zufällig gesehen und kurzerhand mitgenommen.

Er wurde am 16.06.2008 vom Landgericht Braunschweig wegen Mordes zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Dieses Urteil wurde am 28. Oktober 2008 vom Bundesgerichtshof bestätigt.

Einem Artikel aus dem Handelsblatt, der knapp drei Monate vor dem Mord erschien, ist zu entnehmen, dass sich Brigitte Dietrich in Dubai niederlassen wollte. (Handelsblatt) (20.07.2007)

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  • Zuletzt geändert: 2015/03/13 18:10
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