Claudia P. de N.

48 Jahre, Venezolanerin, trans

Sonntag, 1. Juli 2007, Hein-Hoyer-Straße 42, Hamburg - St. Pauli

Leichenteile gefunden: Königstraße, Hamburg - Altona

Claudia wurde als Mann geboren und hatte sich einer vollständigen Geschlechtsumwandlung unterzogen.

Claudia arbeitete als Bardame in einschlägigen Kiez-Kneipen. Noch vor einigen Jahren wartete sie unter anderem im „Rasputin“ auf der Großen Freiheit auf Freier.

Sie wurde von ihrem Lebensgefährten Roberto Erixon G.-B. (33) in der eigenen Wohnung ermordet. Dieser wollte sich von Claudia trennen, weshalb es einen heftigen Streit gegeben habe. Da stach er immer wieder zu. Er zersägte sie vermutlich um sie unauffälliger beiseite schaffen zu können. Den Torso und Kopf quetschte er in einen Koffer. Mit einem Tuch bedeckte er das Gesicht.

Claudias Leiche wurde zerstückelt in einem Koffer auf einem Grünanlage in der Altonaer Königstraße gefunden. Die übrigen Teile der Leiche warf er in Mülltonnen.

Roberto Erixon G.-B.wurde zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte auf neun Jahre plädiert.

Roberto Erixon G.-B.sagte er habe sich nur gewehrt, weil Claudia mit einem Messer auf ihn losgegangen sei. Sie sei sehr eifersüchtig gewesen und habe ihn drangsaliert. Die Richter glaubten der Aussage und bezeichneten das Verhältnis von Täter und Opfer als „modernes Sklaventum“.

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  • Zuletzt geändert: 2017/06/28 15:48
  • von hanna