Dagmar Bohn-Knirim

Dagmar Bohn-Knirim, 50, Quelle: tz Archiv

50 Jahre

„Esmaralda“

29. März 1993, München

Dagmar Bohn-Knirim wurde 1943 in Ostpreußen geboren. Sie wurde in München prostituiert und war unter dem Namen „Esmaralda“ bei diversen Begleit-Service-Unternehmen als Callgirl gebucht.

Ein enger Vertrauter fand Dagmar tot in der Badewanne auf. Sie hatte eine klaffende Kopfplatzwunde, die stark geblutet hatte. Doch tödlich war die Verletzung nicht. Vielmehr hatte ihr Mörder sie bewusstlos in der Badewanne ertrinken lassen.

Als Tatzeit ermittelten Gerichtsmediziner den Nachmittag oder frühen Abend des 29. März. Alles spricht dafür, dass Esmeralda ihren letzten Besucher gut kannte. Und dass es dann zu einer höchst emotionalen Auseinandersetzung kam.

Dagmar Bohn-Knirim hatte mit ihrem Mörder gekämpft. Darauf wiesen blutige Wischspuren an einem Sessel hin. Der schwere Schlag auf den Kopf traf sie offenbar im Wohnzimmer – dort war eine große Blutlache auf dem Teppich. Die Tatwaffe dazu wurde jedoch nie gefunden.

Dagmars Fall wurde aufgearbeitet für Ungeklärte Morde - Dem Täter auf der Spur - Tod einer Edelhure (Staffel 1, Folge 6)

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  • Zuletzt geändert: 2015/03/13 18:10
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