"Selin"

21 Jahre

Türkin

Dienstag, 30. Juli 2019

Friedrich-Ebert-Straße 131, 1, Stock, Gütersloh

Der Täter klingelte an „Selins“ Tür. Nachdem sie ihm öffnete kam es nach einem kurzen Gespräch zum Streit in dessen Verlauf er sie attackierte und flüchtete. „Selin“ wurde dabei schwer verletzt.

In dem Hinterhaus des als heruntergekommen beschriebenen Hauses, in dem „Selin“ der Prostitution nachgeht, wird seit Jahren Prostitution betrieben. Eine Zeitung schreibt:

„Zu den Terminwohnungen gelangt man nur über zwei Hintereingänge, die kaum gesichert sind. An den Türen zu den »Etablissements« kleben Fotos der Frauen in allen Posen. Die Wände im Flur sind mit etlichen Sprüchen und Namen bekritzelt. Es ist schmutzig. Das alles sieht nicht einladend aus. […] Einige Frauen […] arbeiten auf eigene Rechnung und bestimmen selbst, wen man bedient und wie. Andere teilen sich die Einnahmen mit einem „Beschützer“, dem Zuhälter“

Die Adresse sei den Behörden bekannt und dort als Bordell geführt. Der Pressesprecher der Kreisverwaltung äußerte der Zeitung gegenüber:

„Der Pächter hat einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gestellt“ - Das Verfahren stehe kurz vor der Erlaubniserteilung.

Über das Haus ist auch bekannt:

„Der Betreiber eines Lebensmittelmarktes aus Gütersloh konnte das Gebäude in einer Zwangsversteigerung erwerben. Die Immobilie stammt aus dem Besitz des ehemaligen Rechtsanwaltes und Sozialbetreuers Olaf O., der 2006 wegen Untreue in 45 besonders schweren Fällen verurteilt worden war und eine fünfeinhalbjährige Haftstrafe verbüßt hat.

Und:

„Nach der Zwangsversteigerung im Jahr 2014 hatten sich Nachbarn bei der Stadt wegen „unhaltbarer Zustände“ in dem Haus beschwert. Bemängelt wurden auch fehlende Rettungswege und Brandschutzmaßnahmen. Die Stadt hatte damals zugesagt, sich darum zu kümmern.“

  • prostitutionmurders/de/guetersloh.txt
  • Zuletzt geändert: 2019/08/04 11:04
  • von hanna