Helga M.

37 Jahre, Ungarin

„Nicky“

12. Oktober 2012

Düsseldorf / Venlo

Helga hatte zwei Kinder, die in Ungarn bei ihren Eltern und ihrem Bruder lebten. Sie hatte immer ein behindertes Hündchen (Tibetspaniel) namens „Mascha“ bei sich und umsorgte dieses liebevoll. Der Hund war seit ihrem Tod nicht mehr auffindbar.

Helga ging in der Düsseldorfer Schützenstraße der Prostitution nach. Dieser Tätigkeit wollte sie nur vorrübergehend nachgehen, schnell Deutsch lernen und dann einen Job im Messe-Catering suchen. In Ungarn hatte sie in Kindergarten-Küchen gearbeitet. Sie liebte das Fahren auf schnellen Motorrädern.

Eine Arbeitskollegin hatte Helga als vermisst gemeldet, weil sie Freitagnachts in Düsseldorf verschwunden war. (in einem anderen Bericht heißt es ihr Freund habe sie als vermisst gemeldet)

Helga trennte sich acht Wochen vor der Tat von ihrem Freund Laszlo S. (38 Jahre) Sie hatte einen anderen Mann kennengelernt, der nichts mit dem Rotlichtmilieu zu tun hatte. Mit ihm wollte Helga ein neues Leben anfangen.

Laszlo S. stammte aus dem gleichen ungarischen Städtchen wie Helga. Er war bei einer Spedition in Venlo angestellt. Dort wurde er seit dem Tag der Tat nicht mehr gesehen.

Die Leiche von Helga wurde in einem Gebüsch bei Venlo, nahe der Autobahn 40, gefunden. Die Leiche wies Spuren „grober Gewalteinwirkung“ auf.

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