prostitutionmurders:de:mannheim1999

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 ===== Hintergründe ===== ===== Hintergründe =====
  
-Das Opfer ging seit Jahren im Mehrfamilienhaus in dem sie auch lebte der Prostitution nach. Eines der Zimemr ​vermietete sie an Kolleginnen. Sie verdiente sich außerdem ein zusätzliches Einkommen durch die Betreuung von Katzen.+Das Opfer ging seit Jahren im Mehrfamilienhaus in dem sie auch lebte der Prostitution nach. Eines der Zimmer ​vermietete sie an Kolleginnen. Sie verdiente sich außerdem ein zusätzliches Einkommen durch die Betreuung von Katzen. ​
  
-Der Täter war Stammfreier der 67 alten prostituierten ​Frau. Nachdem er nicht zahlen konnte und sie ihm Kredit verweigerte bedrängte er sie mit einem Messer und stach zwanzig Mal auf sie ein. Weiterhin schlug er mit einem Stuhl auf sie ein und erdrosselte sie. Während sie noch schwerverletzt mit dem Tod rang, versuchte er die Spuren zu beseitigen und ließ sie in ihrem Blut liegen.+Der Täter war Stammfreier der Frau. Nachdem er nicht zahlen konnte und sie ihm Kredit verweigerte bedrängte er sie mit einem Messer und stach zwanzig Mal auf sie ein. Weiterhin schlug er mit einem Stuhl auf sie ein und erdrosselte sie. Während sie noch schwerverletzt mit dem Tod rang, versuchte er die Spuren zu beseitigen und ließ sie in ihrem Blut liegen.  
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 +Das Landgericht Mannheim verurteilte den 51 Jahre alten Mann wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren. Die Strafkammer attestierte ihm verminderte Schuldfähigkeit und ordnete die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an. Er hatte sich 25 Jahre zuvor kastrieren lassen, wurde jedoch weiterhin mit einem triebsteigernden Hormon behandelt. Dem Täter wurde Gefühlskälte und Sexbesessenheit attestiert. Sein alkoholkranker Vater beging Selbstmord und er verbrachte viele Jahre seines Lebens in der Psychiatrie. Nach einer Vergewaltigung von zwei Frauen im Jahr 1971 drohte ihm ein lebenslanger Anstaltsaufenthalt. Um in Freiheit zu kommen entschloss er sich vier Jahre später zu einer Kastration. Als er danach in Depressionen verfiel, verordneten die Ärzte ihm männliche Sexualhormone
  
-Das Landgericht Mannheim verurteilte den 51 Jahre alten Mann wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren. Die Strafkammer attestierte ihm verminderte Schuldfähigkeit und ordnete die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an. Er hatte sich 25 Jahre zuvor kastrieren lassen, wurde jedoch weiterhin mit einem triebsteigernden Hormon behandelt. Dem Täter wurde Gefühlskälte und Sexbesessenheit attestiert. Sein alkoholkranker Vater beging Selbstmord und er verbrachte viele Jahre seines Lebens in der Psychiatrie. Nach einer Vergewaltigugn von zwei Frauen im Jahr 1971 drohte ihm ein lebenslanger Anstaltsaufenthalt. Um in Freiheit zu kommen entschloß er sich vier Jahre später zu einer Kastration. Als er danach in Depressionen verfiel, verordeneten die Ärzte im männliche Sexualhormone. 
  
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  • Zuletzt geändert: 2020/02/26 13:42
  • von hanna