"Monika"

32 Jahre, Ungarin

5. Juni / 6. Juni 2009, Hamm -Heessen, unweit des Sachsen-Wegs

„Monika“ war seit einem Jahr in Hamm gemeldet. Sie hatte zwei Kinder, die in Ungarn bei den Großeltern lebten.

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 2009 stieg „Monika“ gegen Mitternacht auf dem Straßenstrich im Heessen zu einem „Freier“ ins Auto. Ihr letzter Kunde gilt als ihr mutmaßlicher Mörde

Zwölf Tage nach der Tat wurde „Monikas“ Leiche in der Nähe des Sachsenrings gefunden. Noch in der Nacht soll der Täter die Leiche unweit des Sachsenwegs in einem Gebüsch versteckt haben.

Wenige Tage nach dem Auffinden der Leiche kann ein Mann festgenommen werden. Doch der Verdächtige wird bereits einen Tag später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Staatsanwaltschaft ist von der Beweislage nicht überzeugt. Vage Hoffnung zur Lösung des Falles keimte auf, als im März 2010 spielende Kinder „Monikas“ rote Handtasche am anderen Ende der Stadt, auf dem Gelände der Gartenbaufirma Kley, fanden. Einige Tage später wurde hier auch ihre weiße Jacke von den Ermittlern gefunden. Die Auswertung der Spuren blieb jedoch ohne Ergebnis.

Zweimal wurde der „Fall Monika“ im Fernsehen aufbereitet: im April 2010 bei Aktenzeichen XY…ungelöst“ und im September 2010 im WDR „Kriminalreport – ohne Erfolg.

Minute 49:20 - 1:03:00

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  • Zuletzt geändert: 2018/10/07 16:26
  • von hanna