Rosalinde Reimann

Quelle: ZDF, Aktenzeichen XY

45 Jahre

Spitzname: Rosi

20. Dezember 1996

Rosalindes Wohnung, Darmstadt

Rosalinde war ledig und verarmt. Sie stammte aus zerrütteten Familienverhältnissen und wuchs in einem Heim auf. In ihrer Nachbarschaft, sie lebte in einem sozialen Brennpunkt, war sie sehr beliebt. Eine Ausbildung hatte sie nicht, so dass sie ihren Lebensunterhalt durch Prostitution bestreiten musste. Am Tattag wurde sie noch gesehen wie sie in einem Drogeriemarkt einkaufte. Ihr türkischer Ex-Freund war der letzte der sie auf dem Heimweg gesehen hat. SM ist für sie eigentlich tabu. Von ihrem letzten „Freier“ ließ sie sich jedoch zunächst fesseln (dabei wickelte der Täter ein Pflaster von sich mit ein), wehrte sich jedoch später. Es kommt zum Kampf. Sie starb durch einen Schlag. Der Täter verließ mit ihrem dunklen Schlüsselmäppchen, in dem sie ihr Geld aufbewahrte, die Wohnung. Seine Flucht wurde von Rosalindes Ex-Freund und zwei Nachbarn beobachtet.

Aktenzeichen XY vom 5. Dezember 1997:

Aktenzeichen XY ungelöst vom 5. Dezember 1997

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