Ruth Schult

Ruth Schult, 52, Quelle: Hamburger Morgenpost Archiv

52 Jahre, Deutsche

Januar 1975, Zeißstraße 74, Hamburg

Ruth Schult lernte den Prostituiertenmörder Fritz Honka bei einem St. Pauli-Bummel kennen. Kurz darauf zog sie bei ihm ein, doch die Beziehung lief nicht gut. Nach drei Wochen nannte sie Honka während eines Streites einen “Penner”. Grund genug für Honka, ihr eine Kornflasche auf den Kopf zu hauen, sie mit einem Damenstrumpf zu erwürgen und die Leichenteile auf dem Dachboden zu deponieren.

Der Obduktionsbericht vermerkt: „Beine an den Oberschenkelknochen abgesägt. Beide Brüste abgetrennt. Ohrmuscheln glatt abgeschnitten. Nasen- und Zungenspitze abgetrennt“

Honka kam nach seinem Auffliegen in die Psychiatrie, wurde 15 Jahre lang weggesperrt. Ab 1993 war er ein freier Mann, lebte noch ein paar Jahre unter dem Namen „Peter Jensen“ in einem Altenheim in Scharbeutz. Am 19. Oktober 1998 starb er im Alter von 63 Jahren.

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  • Zuletzt geändert: 2015/03/13 18:10
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