prostitutionmurders:de:susanne_m

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Susanne M.

Susanne M., Quelle: Polizei

63 Jahre

Dienstag, 31. Juli 2018

Kinderspielplatz, Gartenstraße, Hannover

Susanne war obdachlos und lebte im Frauenwohnheim, wurde betreut und hatte psychische Probleme. Sie war herz- und lungenkrank und nahm Medikamente. Ihren Lebensunterhalt bestritt sie durch das Sammeln von Pfandflaschen. In ihrem Portemonnaie befanden sich 55 Cent.

Susanne wurde von dem 44 Jahre alten Mohamad A., einem abgelehnten Asylbewerber aus dem Sudan mit Vorstrafen wegen Sexualdelikten, vergewaltigt und massiv gewürgt, so dass sie starb. In seiner Vernehmung gab der Täter regelmäßig gegen Bezahlung Sex mit Susanne gehabt zu haben und ihr an besagtem Tag 30 Euro für Sex gegeben zu haben. Als sie nicht mehr weitermachen wollte, forderte er sein Geld zurück, welches Susanne jedoch bereits einer Bekannten gegeben hatte. Er griff ihr an den Hals und vergewaltigte sie. Laut Ermittlungsrichterin sagte er: „Ich habe bezahlt, da mach´ ich das auch zu Ende.“ Dass Susanne nicht mehr lebte, sei ihm nicht aufgefallen. Susanne wurde am nächsten Vormittag von MitarbeiterInnen des Grünflächenamtes gefunden, die die Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz kontrollieren wollten. Der Täter konnte ermittelt werden, weil sich seine DNA wegen der Vorstrafen in der Datenbank befand.

Mohamad A. wurde zu 10 Jahren Haft wegen Vergewaltigung mit Todesfolge verurteilt. Die Staatsanwaltschaft ging in Revision. Geprüft wird nun, ob es bei der Tat einen Tötungsvorsatz gab.

  • prostitutionmurders/de/susanne_m.1578934986.txt.gz
  • Zuletzt geändert: 2020/01/13 18:03
  • von hanna