Name unbekannt

39 Jahre

Samstag, 11. Februar 2017

Terminwohnung, Christophstraße, Köln-Weiden

Laut Anklage soll der 35 Jahre alte Taner Ü. die ihm bekannte prostituierte Frau aufgesucht haben. Per Handyortung habe der Angeklagte ihren Aufenthaltsort in Erfahrung gebracht. Bewaffnet mit einem Messer und einem Fleischerbeil soll er sich Zutritt zur Wohnung verschafft haben. Im Badezimmer soll er der sie „in Tötungsabsicht“ in die linke Flanke gestochen haben

„Habe ich nicht gesagt, du verdienst nicht zu leben?“, soll er sie dabei gefragt haben. Anschließend soll er sie an den Haaren gerissen und ihr in den Genitalbereich gestochen haben und in Bezug auf ihre Vagina gesagt haben „Das ist meine“. Es folgten weitere zahlreiche Stiche, begleitet von den Worten: „Du verreckst einfach nicht.“

Nach einem Stich in den Bauch, soll Taner Ü. ihr schließlich das Messer an die Kehle gehalten haben. Daraufhin stellte sie sich tot. Das und eine Notoperation aufgrund der Darm- und Leberverletzungen retteten ihr vermutlich das Leben.

Die Tat im Februar war der Höhepunkt eines Konflikts, der seit Oktober 2016 bestand. Damals soll Taner Ü. in einem Innenstadtbordell gedroht haben, sie zu erschießen. Bei anderer Gelegenheit soll er ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihr gesagt haben: „Ich bin dein Gott.“ Er hat sie als sein Eigentum betrachtet. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung durfte er sich ihr nicht mehr nähern.

Taner Ü. wurde zu einer Haftstrafe von 6 1/2 Jahren verurteilt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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  • Zuletzt geändert: 2017/12/04 14:53
  • von hanna