Zsanett Schreckenberg

18 Jahre

Samstag, 02.03.1996, Berlin

Zsanetts große Liebe waren Tiere, sie waren ihr Leben, weswegen sie auch einen Beruf ergreifen wollte, in dem sie mit Tieren zu tun hat. Dieser Wunsch sollte sich erfüllen, denn sie erhielt kurz vor ihrem Tod die Benachrichtigung, dass sie eine Ausbildung bei der Hunde-Rettungsstelle beginnen kann. Zsanett lebte seinerzeit mit ihren 2 Hunden in einer kleinen Wohnung in Berlin, das Geld war immer knapp, weswegen sie laut Angabe ihrer besten Freundin „ab und zu anschaffen“ ging. Auf der Kurfürstenstraße wurde sie schließlich prostituiert, nach jedem Freier fühlte sie sich schmutzig und duschte stundenlang.

Am Samstag, den 2. März wurde sie von dem Mediziner Stefan Schmitz aufgesucht, er misshandelte sie, würgte sie mit einem Gürtel, bis sie Nasenbluten bekam, erbrach und schließlich verstarb. Als Schmitz ihren Tod feststellt, drappierte er ihre Leiche in einer Badewanne und machte von ihr Fotos. Anschließend zersägte und zerstückelte er ihren Körper und verstaute die Leichenteile in einer Sporttasche, die er in einem Müllcontainer entsorgte.

Schmitz wurde in einem Verfahren, in dem auch die Mordversuche an Ramona C., Ramona D. und Susanne H. verhandelt wurden, zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei ihm wurde ein Foto von Zsanett gefunden, auf dem sie nach Analysen bereits tot war.

Zsanetts Leiche wurde nie gefunden.

Lebensläglich (Der Tagesspiegel, 16.10.2004)

Hautarzt bittet Gericht um Freispruch (Berliner Zeitung, 23.08.1997)

Hautarzt zersägte die Leiche der Zsanett S. (Berliner Zeitung, 22.03.1997)

Opfer getötet und zersägt (Der Tagesspiegel, 22.03.1997)

Ausführlicher Bericht im XY-Forum von User Oma Thürmann, 27.10.1995

<references />

  • prostitutionmurders/de/zsanett_sch.txt
  • Zuletzt geändert: 2015/03/13 18:10
  • (Externe Bearbeitung)